Albvorlandtunnel

Albvorlandtunnel, Auftragnehmer Implenia Construction GmbH,
Division Civil Engineering – Tunnelbau Deutschland

  • Am Portal Wendlingen hat der Albvorlandtunnel zwei Hauptgleise der neuen Strecke und einen Gütergleis. Der weitere Tunnelverlauf besteht aus zwei eingleisigen Röhren, in denen mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern gefahren werden kann. Alle 500 Meter sind die zwei Röhren durch Querschläge verbunden. Die Tunnelrohre werden gleichzeitig auch vom Ostportal aus mit einer Tunnelbohrmaschine gebaut.
  • Der Tunnel besteht aus 54.000 Betonfertigteilen, sogenannten Segmenten, die in unmittelbarer Nähe der Baustelle hergestellt werden. Insgesamt werden rund 600 Bauarbeiter und rund 80 Ingenieure, Geologen und Kaufleute an der Fertigstellung beider Tunnel arbeiten.
  • Beide Tunnelbohrmaschinen sind etwa 120 Meter lang, wiegen etwa 2300 Tonnen und haben einen Durchmesser von 10,82 Metern. Die Antriebsleistung beträgt 4.400 Kilowatt pro Maschine. Die beiden Tunnelbohrmaschinen benötigen etwa eineinhalb Jahre, um zwei 8.176 Meter lange Tunnelröhren auszugraben. Die durchschnittliche Vorschubgeschwindigkeit beträgt etwa 20 Meter pro Tag pro Maschine.